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Hunde im Schnee: Spaß, Zoomies und Pfotenschutz

  • aschubi92
  • 6. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn der erste Schnee fällt, verwandelt sich die Welt für unsere Hunde in ein wahres Winterparadies. Viele Vierbeiner lieben es, durch den frischen Pulverschnee zu springen, zu buddeln oder einfach nur die kalte Luft zu genießen. Oft kommt es dann zu den berüchtigten Zoomies, diesen plötzlichen, unkontrollierbaren Energieschüben, bei denen Hunde durch den Garten oder den Park rasen, als hätten sie gerade eine Portion Superkraft bekommen.



Doch so viel Spaß der Schnee auch macht, er birgt auch einige Risiken für die Gesundheit der Hunde. Besonders problematisch ist das Streusalz, das im Winter auf Gehwegen und Straßen verwendet wird. Dieses Salz kann die empfindlichen Pfoten unserer Vierbeiner stark reizen, zu Rissen, Trockenheit oder kleinen Verletzungen führen. Auch das Abschlecken der Pfoten kann zu Magenproblemen führen.



Was kann man tun, um die Pfoten zu schützen?


1. Pfoten vor dem Spaziergang eincremen

Es gibt spezielle Pfotenbalsame, die vor dem Ausflug aufgetragen werden. Sie bilden eine schützende Schicht zwischen Pfote und Salz, Schnee oder Eis und helfen so, die empfindliche Pfotenhaut vor Reizungen zu schützen. Achte beim Kauf darauf, dass keine reizenden Inhaltsstoffe wie Parfüm, ätherische Öle, Alkohol oder Menthol enthalten sind, diese können die Haut zusätzlich reizen.



2. Pfotenschuhe – vorsichtig einsetzen

Pfotenschuhe können bei sehr empfindlichen Hunden kurzfristig vor Salz und Kälte schützen. Allerdings haben sie auch Nachteile: Der Hundefuß kann sich nicht mehr auf natürliche Weise abrollen, die Sohlen sind oft zu steif, zu hoch oder zu hart, und bei längerer Nutzung können Scheuerstellen an Zehen und Seiten entstehen. Deshalb sind Pfotenschuhe eher eine Notlösung für sensible Hunde und sollten nicht dauerhaft getragen werden.



3. Pfoten nach dem Spaziergang reinigen

Nach jedem Winterspaziergang sollten die Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und trocken getupft werden. So wird Salz entfernt, bevor es die Haut reizen kann.



4. Krallen und Ballen pflegen

Regelmäßige Kontrolle der Krallen und Ballen hilft, kleine Verletzungen früh zu erkennen. Auch eine sanfte Pfotenpflege mit Balsam kann die Haut geschmeidig halten.


Praktischer Tipp: Besonders wirksam ist es, dem Hund die Pfoten abends kurz vor dem Einschlafen einzucremen. Da der Hund schläft, kann er den Balsam nicht ablecken, und die Haut hat Zeit, die Pflege richtig aufzunehmen.


Hinweis aus NRW: In Kreis Mettmann ist der Einsatz von Streusalz grundsätzlich verboten. Die Stadt informiert über die Streu- und Beseitigungspflichten bei Schnee- und Eisglätte, wobei die private Nutzung von Streusalz in der Regel nicht erlaubt ist. Viele Städte in NRW verbieten Streusalz aus umwelttechnischen Gründen, da es Pflanzen schädigt und die Umwelt belastet. Stattdessen wird empfohlen, umweltfreundlichere Alternativen wie Sand oder Splitt zu verwenden.

Fazit

Der Winter ist eine wunderbare Jahreszeit für Hunde: Schnee sorgt für Bewegung, Freude und jede Menge Energie. Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen, Pfotenbalsam, sorgfältige Reinigung, Kontrolle der Ballen und ggf. Pfotenschuhe für sehr sensible Hunde, können wir dafür sorgen, dass unsere Vierbeiner die kalte Jahreszeit ungehindert genießen.


Also, auf die Schneeflocken, fertig, los und denkt an die Pfoten! 🐾❄️



 
 

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